
13.04.2026
Ein Überblick für Eltern und Jugendliche: Wie eine HPV- Impfung helfen kann, sich vor Krebserkrankungen zu schützen.
HPV steht für Humane Papillomviren – eine Gruppe von Viren, die sehr weit verbreitet sind. Viele Menschen kommen im Laufe ihres Lebens damit in Kontakt, oft ohne es zu bemerken, da eine Infektion häufig ohne Beschwerden verläuft und von selbst abklingt.
Übertragen wird HPV vor allem durch engen körperlichen Kontakt, insbesondere beim Geschlechtsverkehr. Da das Virus weit verbreitet ist, lässt sich eine Ansteckung nicht immer vermeiden. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig mit dem Thema Vorsorge auseinanderzusetzen und mögliche Schutzmaßnahmen zu kennen.
Die HPV-Impfung schützt vor den häufigsten HPV-Typen, die mit bestimmten Erkrankungen in Verbindung gebracht werden. Sie wird in der Regel im Jugendalter zwischen 9 und 14 Jahren empfohlen, idealerweise bevor es zu einer Ansteckung kommen kann – also vor dem ersten sexuellen Kontakt.
Die Impfung kann dazu beitragen, das Risiko für bestimmte Veränderungen im Gewebe deutlich zu reduzieren. Sie ist gut verträglich und seit vielen Jahren Bestandteil der medizinischen Vorsorge.
Oft wird die HPV-Impfung vor allem mit Mädchen in Verbindung gebracht. Tatsächlich ist sie jedoch für beide Geschlechter relevant.
Jungen können das Virus ebenfalls übertragen – auch ohne selbst Beschwerden zu haben. Gleichzeitig können auch bei Männern Erkrankungen auftreten, die im Zusammenhang mit HPV stehen. Dazu zählen bestimmte Krebsarten im Genital- und Analbereich sowie im Mund- und Rachenraum.
Die Impfung bietet daher Schutz für die eigene Gesundheit und trägt gleichzeitig dazu bei, die Verbreitung des Virus insgesamt zu verringern.
Jede Lebensphase bringt unterschiedliche Fragen mit sich – auch rund um das Thema Vorsorge. In unserer Praxis nehmen wir uns Zeit für eine ruhige und verständliche Aufklärung.
Gerne besprechen wir mit Ihnen oder Ihrem Kind, ob und wann eine HPV-Impfung sinnvoll ist, und beantworten alle offenen Fragen.